Dagmar Bunde

"dagmar sings with the sound and soul of an angel!"  

Jiggs Whigham
Bonn am Rhein, 1 febr. 2010

 

 

"Große Gefühle"
Die Kölner Sängerin Dagmar Bunde und ihre Band 
brillierten im Lyz

In Siegen ist Dagmar Bunde wohlbekannt. Die Kölner Sängerin und Gesangslehrerin, die von 1998 bis 2000 einen Lehrauftrag an der Universität Siegen hatte, ist seither immer wieder ein gern gesehener Gast in den Musikstätten der Krönchenstadt. Für ihr Jazzclub-Oase-Konzert, das sie am Samstagabend in der Schauplatzbühne im Lyz absolvierte, hatte sie ein höchst intimes Liedprogramm mitgebracht, das mit Eigenkompositionen und Jazz-Standards bestückt war.
Unterstützt von ihrem vorzüglich aufspielenden Trio, bestehend aus Thomas Rückert (Piano), Golo Maichel (Schlagzeug) und Martin Gjakonovski (Kontrabass) die in der Kölner Jazz-Szene hoch gehandelt werden, präsentierte Dagmar Bunde ihre ganz eigene, aber keineswegs eigenwillig klingende Auseinandersetzung mit dem Jazz. Von hauchzarten Kopftönen bestimmt war ihr facettenreicher Gesang, der selbst feinste Zwischentöne exzellent auszutarieren wurde. Dass die Kölnerin auch die Kunst des Scat-Gesangs perfekt beherrschte, demonstrierte sie in den meisten ihrer innigen Balladen wie dem „Song for my daughter“. …  

hel, 14.02.2011, Siegener Zeitung

 

 

"Engelsgleicher Gesang und seelenvoller Sound"

Mit dem Gitarristen Mario Mammone konnte man vor einigen Wochen die Kölner Sängerin Dagmar Bunde im Rahmen einer Kneipensession in Siegen erleben. Für ihr Jazzclub-Oase-Konzert im Lyz brachte sie nun drei erstklassige Musiker mit, die sie bei ihrem Programm aus meist polytonalen Eigenkompositionen und ungewöhnlich arrangierten Jazz-Standards mit großer Spielfreude begleiteten.
Intim war das Set, überschaubar die Zahl der Zuhörer, gefühlvoll waren die Songs, in denen sich vieles um Dagmar Bundes Sehnsüchte und unerfüllten Träume drehte. Von Traurigkeit war das Jazzprogramm mit souliger Komponente allerdings nicht erfüllt. Sie war schon wegen ihrer enormen stimmlichen Präsenz kein Fall für depressiv stimmende Klänge. Bunde stellte neben einigen älteren Balladen aus ihrem umfangreichen Repertoire, wie Herbie Hancocks „Chan´s Song (Never Said)“, Stücke aus ihrer aktuellen CD „My Jazz“ in den Mittelpunkt ihres zweistündigen Konzerts. 
Die Geschichten aus ihrem Leben, die sie facettenreich, mit einem Gespür für feine Zwischentöne und beeindruckendem Sact Singing in verführerisch klingende Songs bettete, waren vom „Jive of Live“ durchdrungen. Ob meditativ, spirituell oder einfach nur melancholisch, die Freuden der Liebe und auch das Liebesleid bestimmten Titel wie „Beautiful Love“ oder „Ship of Solitude“. 
Dagmar Bunde, die zwischendurch im „Funky Fever“ schwelgte und bei ihrer stimmungsvollen Musikreise bis in Brazil-Jazzgefilde vordrang, ließ bei ihrem engelsgleichen Gesang nichts anbrennen. Stets den richtigen Ton trafen auch die von improvisatorischer Leidenschaft angetriebenen Begleitmusiker, Thomas Rückert (Piano), Golo Maichel (Schlagzeug) und Martin Gjakonovski (Kontrabass), die sich so individuell gut in Szene setzen konnten. …

Helmut Blecher, Siegen im Februar 2011

 

 

"Die Tretmühle des Lebens"

... Sie bewegt sich vollkommen sicher in der Musik, wie ein Fisch im Wasser...
...Tatsächlich schreibt sie facettenreich, mit feinen leisen Zwischentönen. Gut passte dazu die farbenreiche Stimme. Für intime Balladen bot sie auch gern hauchzarte Kopftöne auf, zum Beispiel in einem innigen Lied für ihr Kind mit dem Märchenanfang "Once upon a time", dem ein verwandtes Stück von Herbie Hancock folgte. Nur am Rande gab es Humorvolles. Für Heiteres bevorzuge sie Pop, erklärte die Sängerin. 
Für ernste Themen sei ihr der Jazz das passende Medium. So beschrieb "Jive of live" ohne Worte die Tretmühle des Lebens, da gab das Schlagzeug mächtig Drive vor. "Ship of solitude" und eine Suite in Moll malten düstere Stimmungen. Und Bundes verträumtes Herbstlied "Autumn in New York" nahm Bezug auf die derzeit im Saal aufgehängten Bilder der "New York City" von Erika Heinsberg, 
einem Mitglied im Sportclub. Die Musik hatte Substanz und Profil. ...    

Marianne Kierspel, 08.10.2009 Kölner Stadt Anzeiger

 

 

"Das intensive Aroma des Jazz"

... Nach einer kurzen Pause folgte das Dagmar Bunde Duo. Die Sängerin wurde von Rolf Marx an der Gitarre begleitet. Gemeinsam präsentierten sie ebenfalls eine geschmackvolle Auswahl von bekannten und nicht so bekannten Stücken. Dagmar Bundes aufregend emotionale Stimme ließ die Stücke lebendig werden und erzählte so musikalische Geschichten - ganz im Sinne der Jazz-Tradition. Dabei bot Rolf Marx ihr mit seinem präzise-zurückhaltendem Gitarrenspiel den perfekten Rahmen. Ohne Hilfe einer Rhythmusgruppe gelang es ihm, nur mit der Gitarre einen eindringlichen Groove entstehen zu lassen. So wurde das enge Zusammenspiel der Künstler zu einem intensiven Dialog zwischen Stimme und Gitarre, zwei Klangkörpern, die sich zu einem bunten Musikgeflecht vereinigten. Auch in in den Solos gaben die Musiker sich gegenseitig genug Raum für kreatives Ausloten der musikalischen Tiefen der Stücke, wobei besonders Marxs harmonisch anspruchsvolle Soli in Kombination mit Bundes Scat-Gesang überraschten....  

M. Wessel-Therhorn, 10.11.09 Kölner Stadt Anzeiger

 

 

"...she has a wide range of musical styles at her command and her ability as a performer is excellent... ...overall, i find dagmar to be an excellent musician and singer..."

Jiggs Whigham
Osterville, ma. USA. 15 july, 2001

 

 

  "...she is one of the great jazz singers; but not only a jazz singer, as she sings in many different styles and genres: pop, show songs, vocal groups and choral groups, movie music,etc.,etc. I have worked with her as conductor: (Hochschule concert in 1994 with combined big band and symphony orchestra), and found her a thoroughly professional artist to work with... ...I give her the highest reccomendation without reservation."

William Motzing
Former teacher of jazz composition and arranging, Musik Hochschule, Köln. Presently Lecturer in arranging, harmony, improvisation and jazz history, Sydney Conservatorium, Sydney University, Australia